Implantate

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingebracht werden, um die Funktion und Ästhetik fehlender Zähne wiederherzustellen.

Es handelt sich hierbei um Schrauben aus Titan,die fehlende Zähne ohne die Beschädigung der Nachbarzähneersetzen. Durch den ausschließlichen Einsatz von deutschen und schweizer Implantaten, können wir die Langlebigkeit Ihrer Ersatzähne gewährleisten.

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Unter welchen Bedingungen wird ein Implantat eingesetzt?

Bei Verlust eines Einzelzahnes, kann die entstandene Lücke durch ein Implantat geschlossen werden, ohne die gesunden Nachbarzähne als Brückenpfeiler zu verwenden. Bei Verlust mehrerer oder aller Zähne, werden mehrere Implantate in den Kieferknochen eingepflanzt und mit Kronen oder einer Vollprothese verbunden.

Was sind die Vorteile von Implantaten?

Das Implantat ist eine robuste, komfortable und zuverlässige Anwendung. Kronen bzw. Prothesen auf Implantaten besitzen eine sehr natürliche Struktur und ersetzen echte Zähne. Beim Vervollständigen fehlender Zähne werden gesunde Zähne nicht berührt. Im Vergleich zu anderen Prothesen sind sie viel länger haltbar.Ein Zahnverlust hat nebenphysiologischen Auswirkungen, auch einen negativen Einfluss auf die Psyche. Als spezielle Anwendung, die den natürlichen Zahn ersetzt, bietet das Implantat die endgültige und gesündeste Lösung für alle Probleme, die durch Zahnverlust verursacht werden.

Können Implantate in jedem Alter angewendet werden?

Ja. Lediglich die Knochenentwicklung bei jungen Menschen muss abgeschlossen sein. Dies geschieht bei Mädchen bis zum 16. – 17. Lebensjahr und bei Jungen bis zum 18.Lebensjahr. Für Erwachsene gibt es keine Altersobergrenze. Es kann bei Menschen jeden Alters angewendet werden, deren allgemeiner Gesundheitszustand angemessen ist. Bei älteren Menschen ist der Bedarf an Implantaten höher, weil sie mehr Zähne verlieren und vermehrt unter Kieferknochenschwund leiden.

Implantationsablauf

Das Setzen eines Zahnimplantates besteht aus zwei Phasen. Der erste Schritt ist der chirurgische Eingriff. Das Implantat wird in den Kieferknochen eingesetzt und bedarf einer Wartezeit von 2-6 Monaten bis zur Abheilung. Während dieser Zeit kommt es zur Knochenbildung zwischen dem Knochen und dem Implantat, wodurch diese fest miteinander verschmelzen. Nachdem das Implantat verheilt ist, werden innerhalb einer Woche die Zahnkronen angebracht.

Pflege des Implantats

Mundpflege sollte vollständig und ohne Vernachlässigung durchgeführt werden. Diese Pflege ist auch für unsere eigenen Zähne sehr wichtig. Nach der Zahnimplantation sollte auf die Mundhygiene genauso sorgfältig geachtet werden. Mangelnde Mundpflege und -hygiene kann genauso wie bei natürlichen Zähnen, auch ein Risiko für Implantate darstellen. Die ersten Symptome beginnen mit Rötung, Schwellung, Blutung und Juckreiz im Zahnfleisch, was zum Knochenschwund und gleichzeitigem Verlust des Implantats führen kann.

Wer keine Implantate verwenden darf?

Bei Diabetikern, die nicht unter ärztlicher Kontrolle sind, Patienten mit Blutgerinnungsstörungen, Patienten, die seit langer Zeit mit Cortison behandelt wurden oder weiterhin in Behandlung sind, ist die Setzung eines Implantates leider nicht möglich. Früher war es für Personen mit großem Knochenverlust oder geringer Knochendichte nicht möglich Implantate einsetzen zu lassen. Durch den technologischen Fortschritt besteht heutzutage die Möglichkeit des Knochenaufbaus vor dem Setzen eines Implantats.